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BUSSE IS GmbH
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Funktionsprinzip

Die Kleinkläranlage BUSSE-MF ist in Anlehnung an die DIN 4261 Teil 2 für eine biologische Reinigung des gesamten häuslichen Abwassers (ohne Beimischung von Niederschlagswasser) in frostfreien geschlossenen Räumen ausgelegt und besteht aus zwei Verfahrensstufen, der Vorklärung (1) und der Belebung (2). In der Vorklärstufe, die zusätzlich als Abwasserspeicher dient, werden die biologisch abbaubaren Grobstoffe wie z. B. Fäkalien, Toilettenpapier aufgelöst und die nicht lösbaren Bestandteile über ein belüftetes Sieb (3) vom Abwasser getrennt. Eine Pumpe (4) fördert das von Grobstoffen befreite Abwasser in die Belebungsstufe. In dieser Verfahrensstufe werden die organischen Bestandteile des Abwassers mit Hilfe von Mikroorganismen und Sauerstoffzufuhr (5) biologisch abgebaut. Zusätzlich wird das Abwasser durch Mikrofiltrationsmembranen (6) (Feinstfilter mit einer Porengröße von 0,4 µm) physikalisch gereinigt. Diese Membranfilter halten nicht nur Schwebstoffe, sondern auch Bakterien und Keime zurück, so dass absolut klares, geruchsfreies, hygienisch unbedenkliches Abwasser (Filtrat) aus der Anlage abfließt.

Die BUSSE-MF wurde durch das Institut PIA Aachen erfolgreich geprüft und unterschreitet im praktischen Betrieb sogar die vom DIBt Berlin und vom Gesetzgeber entsprechend der Ablaufklassen geforderten Grenzwerte mehr als deutlich. Durch die getauchten Mikrofiltrationsmembranen in Kombination mit einer verfahrenstechnisch bedingten hohen Biomassekonzentration lässt sich der CSB-Wert im Ablauf auf unter 30 mg/l und der BSB5-Wert auf unter 5 mg/l vermindern.

 

Schematische Darstellung des Mikrofiltrationsverfahrens zur Abwasserreinigung
Abb. Schematische Darstellung des Mikrofiltrations-verfahrens zur Abwasserreinigung