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Häufig gestellte Fragen

Was geschieht mit dem Abwasser der BUSSE-MF?
Das Abwasser der BUSSE-MF ist hochgradig gereinigt und damit versickerungs- bzw. vorflutfähig. Durch die zwangsweise Hygienisierung des Abwassers durch die Mikrofiltrationsbarierre steht einer Weiternutzung zur Gartenbewässerung nach DIN 19650 "Hygienische Belange von Bewässerungswasser" nichts im Wege.

Tritt eine Geruchs- oder Lärmbelästigung auf, wenn eine Hauskläranlage im Keller aufgestellt wird?
Nein, es treten weder Lärm- noch Geruchsbelästigungen auf. Die Behälter sind geruchsdicht verschlossen und werden über das Fallrohr über Dach entlüftet.

Was darf der Hauskläranlage zugeführt werden?
Das gesamte häusliche Abwasser aus Küche, Bad und WC. Dazu gehören selbstverständlich auch Toilettenpapier und Speisereste im Küchenabfluß, jedoch nicht Sanitärhygieneartikel, zu entsorgende Medikamente oder Chemikalien bzw. nicht biologisch abbaubare Feststoffe (z.B. Kunststoff).

Kann die Anlage BUSSE-MF auch im Freien aufgestellt werden?
Nein, da die Anlage in jedem Fall frostgeschützt in geschlossenen Räumen aufgestellt werden muß. Dazu bietet sich eine Kellerlösung geradezu an. Alternativ könnte eine oberirdische Aufstellung in einem Schuppen, Garage oder ähnlichen erfolgen. Die Zuführung des Abwassers muß dann mit einer Zwangsförderung mittels geeigneter Pumpenanlage erfolgen.

Wenn die Hauskläranlage im Keller aufgestellt ist und sich außerdem noch eine Naßstrecke mit Toilette im Keller befindet, wie gelangt das Abwasser ohne Gefälle zur HKA?
Die Zulaufhöhe der Anlage beträgt mindestens 1,60 m. Sollte sich der Zulauf unterhalb dieser Höhe befinden, bieten sich Kleinsthebeanlagen zum Einsatz an.

Ich habe als Zugang zu meinem Keller nur eine kleine Kellertür. Kann die Anlage dann trotzdem aufgestellt werden?
Durch ihren modularen Aufbau und der Breite eines Moduls von 0,75 m paßt diese Anlage durch jede Kellertür. Die Raumhöhe sollte mindestens 2,00 m betragen, die Stellfläche für die zwei erforderlichen Module für ein Einfamilienhaus beträgt 1,15 m x 1,50 m.

Welche zusätzlichen Kosten für Energie und Wartung kommen in Zukunft auf mich zu?
Der Energieverbrauch für das Belüftungssystem einer HKA 4 ist belastungsabhängig 1,8 - 3,0 kWh/Tag.
Eine Wartung erfolgt i.d.R einmal im Jahr durch den Hersteller oder einen beauftragten Fachbetrieb. Die Wartung beinhaltet eine Funktionskontrolle aller Aggregate inklusive einer notwendigen Regeneration der Membranen.

Nach welchem Zeitraum wird sich die HKA BUSSE-MF amortisieren?
Da das Abwasser versickerungsfähig im Garten bzw. vorflutfähig ist, entstehen Ihnen keine weiteren Abwasserabgabegebühren. Sollten Sie das Abwasser weiter nutzen (z.B. Gießwasser im Garten), können Sie noch einen Teil Ihrer Wasserkosten sparen.

Was geschieht mit der Mikrofiltrationsanlage, wenn über einen längeren Zeitraum kein Abwasser erzeugt wird, weil wir gerade 4 Wochen im Urlaub sind?
Dieser Zustand ist für die Mikrofiltrationsanlage BUSSE-MF überhaupt kein Problem, da automatisch eine Abwesenheitsschaltung die Steuerung der Anlage übernimmt, wenn kein Zulauf mehr stattfindet. Die Anlage wird soweit heruntergefahren, das nur noch ein Minimum der biologischen Funktionen abläuft, die Leistungsfähigkeit der Anlage jedoch voll erhalten bleibt.

Gibt es diese Anlage nur für das Ein- oder Zweifamilienhaus?
Selbstverständlich nicht, denn durch den modularen Aufbau der Anlage ist eine Auslegung für jede Objektgröße möglich.

Fällt in der BUSSE-MF regelmäßig zu entsorgender Klärschlamm an?
Im Gegensatz zu anderen biologischen Klärverfahren fällt beim Einsatz von Kleinkläranlagen mit Mikrofiltration verfahrensbedingt kein regelmäßig zu entsorgender Primärschlamm an. In der Membranbelebungsanlage BUSSE-MF werden im Bereich der Vorklärung durch intermittierende Belüftung alle Dickstoffe (auch Toilettenpapier und Speisereste) aufgelöst und in die Belebungsstufe transportiert.
In der Belebungsstufe erfolgt eine Veratmung aller biologisch abbaubaren Stoffe. Die Überschussschlammproduktion beträgt nur etwa 10 % der in konventionellen Anlagen anfallenden Schlammmenge.
Im Rahmen der Fachwartung wird geprüft, ob eine Entnahme von Überschussschlamm erforderlich ist. Die in der Vorklärung eventuell angefallenen Fremdstoffe (Hygieneartikel, Kunststoffe, etc.) werden manuell entfernt.

Welche Ursachen kann eine gelegentlich auftretende Schaumbildung in der Belebungsstufe der Anlage haben?
Schaumbildung in der Hauskläranlage kann durch im Haushalt eingesetzte Reinigungs- und Waschmittel - etwa wenn mehrere Waschmaschinengänge in kurzer Folge in die Anlage gelangen - oder Eiweißverbindungen, die in der Kläranlage entstehen, auftreten.
Innerhalb von 3 Monaten nach Inbetriebnahme der Anlage ist die Schaumbildung noch normal. Ist die Inbetriebnahme jedoch schon länger her, sollten Sie versuchen den Gebrauch von Waschmitteln etwas einzuschränken.