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Neuigkeiten 2016

Namibischer Botschafter zu Gast bei BUSSE in Baalsdorf

Der namibische Botschaftsgesandte Simeon Uulenga hat am 06. September die BUSSE GmbH und die BUSSE Innovative Systeme GmbH in Baalsdorf besucht. Das Treffen kam auf Initiative der namibischen Botschaft zustande. Ziel der Reise des namibischen Botschafters war neben der Intensivierung der bilateralen Beziehungen auch der Austausch über eine regionale Partnerschaft Sachsens mit einer Region des südafrikanischen Landes. U. a. wurde die Möglichkeit eines Projektaufbaus mit dem Schwerpunkt Wasserwirtschaft erörtert.

BUSSE-Geschäftsführer Ralf-Peter Busse präsentierte mit Unterstützung von BUSSE Innovative Systeme-Chefin Anja Busse das Portfolio beider Firmen und informierte über den momentanen Stand eines aktuellen Auftrags in Namibia. Das Namibian Institute of Mining and Technology (NIMT) - Träger von deutschen berufsbildenden Schulen - erhält im kommenden Jahr an drei Standorten BUSSE-Abwasserrecyclinganlagen. Die Anlagen werden helfen, die extrem schwierige Wasserversorgung zu verbessern und es ermöglichen, Fachkräfte für den Betrieb und die Wartung solcher Anlagen auszubilden.

BUSSE Innovative Systeme mit nächster Zulassung in den USA

Die Kleinkläranlage mit Membranfiltration BUSSE-MF der BUSSE Innovative Systeme GmbH hat eine Zulassung im US-Bundestaat New Hampshire erhalten. Sie erfüllt dort alle behördlichen Vorgaben und darf ab sofort eingebaut werden. Zugelassen ist die BUSSE-MF ebenfalls in Washington, Idaho, New Jersey-Pinelands, Massachusetts, Maine, North Carolina und Vermont. In weiteren Bundesstaaten steht die Entscheidung über eine Erlaubnis zum Betrieb des BUSSE-Systems bevor. Tochterunternehmen in den USA ist BUSSE Green Technologies Inc. (www.busse-gt.com).

Als eines der ersten deutschen vollbiologischen Abwasserreinigungssysteme wird die BUSSE-MF erfolgreich auf dem nordamerikanischen Markt eingesetzt. Sie besitzt die dafür zwingend notwendige Zertifizierung nach NSF International Standard 40 + 245 seit 2008. Bereits vor 15 Jahren wurde dem System die Bauartzulassung des DIBt (Z-55.3-60) erteilt. Zusätzlich hat die BUSSE-MF erfolgreich das Zertifizierungsverfahren nach EU-Norm am unabhängigen Prüfinstitut PIA der RWTH Aachen absolviert und die Einhaltung aller bekannten Ablaufklassen C, N, D, H + P bestätigt bekommen. Dem System wurde die höchste Reinigungsleistung bescheinigt, die je bei einer Kleinkläranlage nachgewiesen wurde.

BUSSE Innovative Systeme stellt Membranklärtechnik in Norwegen vor

Ralf-Peter und Anja Busse haben die Kleinkläranlage mit Membranfiltration BUSSE-MF der BUSSE Innovative Systeme GmbH an der Norwegischen Universität für Umwelt- und Biowissenschaften (NMBU) nahe Oslo vorgestellt. Während eines zweitätigen Kongresses mit begleitender Ausstellung erläuterten sie das Funktionsprinzip der BUSSE-MF und ihr Potenzial auf dem skandinavischen Markt vor Branchenexperten, Vertretern von Forschungseinrichtungen und Kläranlagenherstellern. Im Rahmen der Durchsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie hat Norwegen neue Regelungen zur Durchsetzung des Gewässerschutzes in dezentralen Gebieten erlassen. So werden neben Wohngebäuden auch für Ferienhäuser, Campingplätze, Wanderhütten etc. Abwasserbehandlungsanlagen mit sehr hohen Leistungsparametern gefordert.

Die BUSSE Innovative Systeme GmbH hat 2002 als erster Hersteller Kleinkläranlagen mit Membrantechnologie in Deutschland und Europa zum Einsatz gebracht. In Skandinavien wurden solche Anlagen auf Grund fehlender Anforderungen bisher weder produziert noch eingesetzt. Mit Unterstützung des norwegischen Partners Miljøbygg Norge as soll jetzt eine Adaptierung der BUSSE-MF an die Anforderungen der norwegischen Wasserbehörden entwickelt und in die Serienproduktion geführt werden.

Über die in Deutschland üblichen Anforderungen an die Reinigungsleistung von Kleinkläranlagen hinaus wird in Norwegen auch eine Phosphateliminierung gefordert. Dafür wird der Membrankläranlage eine zusätzliche Reinigungsstufe nachgeschaltet, die als Zusatzmodul Phosphatverbindungen und langkettige Schadstoffe eliminiert. BUSSE hat dafür eine Lösung entwickelt, die das aus der Membranklärstufe abfließende Filtrat über eine nachgeschaltete Filtereinheit mit einer Schüttung von eisendotiertem Granulat leitet. In dieser Filtereinheit werden die im Abwasser gelösten Phosphatverbindungen chemisch gebunden und damit Reinheitsgrade von < 0,5 mg/l P sicher gewährleistet.

Für Anwendungsfälle, bei denen der Kunde die Wiederverwendung des gereinigten Abwassers beabsichtigt, wird eine weitere Reinigungsstufe zur Restschadstoffentfernung eingesetzt. Diese Stufe basiert auf dem kombinierten Einsatz von Ozon und UV und zerstört langkettige Schadstoffverbindungen.

Sowohl in Deutschland, als auch in Skandinavien hat die BUSSE-MF wichtige Alleinstellungsmerkmale durch die Anwendung der Membrantechnik und die Realisierung der Abwasserreinigung innerhalb von Gebäuden sowie die entwickelten Nachreinigungsstufen. Kein anderer Hersteller verfügt momentan über geeignete langlebige Membranen mit entsprechenden Leistungsparametern.